[✮.Desolated.✮]
Kopfkino

Sehnsucht hat einen süßlichen Geschmack.

Nacht um Nacht ergreife ich deine Hand und zerre dich mit mir fort an einen Ort zwischen Traum und Wirklichkeit. Stolpernd bleibe ich stehen und sehe dir wild mit meinen dunklen Augen in die deinigen und hoffe dich damit fesseln zu können, dich an mich zu binden um dich nie mehr zu verlieren. Zumindest nicht in dieser einen Nacht.
Mit sanfter Gewalt drücke ich dich fester an die Häuserwand um mich enger an dich zu drücken. Ich will dich... spüren, riechen, deinen Atmen hören und wissen, dass du da bist selbst wenn ich die Augen schließe.
Feste krallen sich meine Finger in dein Hemd und ich fange an zu glauben, dass mein Herzklopfen die ganze Nachbarschaft weckt. Es klopft als wolle es aus meiner Brust springen.
Leise hauche ich deinen Namen in die Nacht und hebe verunsichert mein Kinn empor.
Küss mich! Küss mich du Narr, schreien meine Augen.
Doch du bewegst dich nicht.
Plötzlich spüre ich wie ein schwaches, schelmisches Grinsen über deine Lippen huscht,
wie deine Arme sich um meine Taille schlingen und mich noch fester an dich pressen.
Der süßliche Geschmack deiner Lippen, welcher mich beinahe in den Wahnsinn treibt, die Zärtlichkeit deiner Hände wenn sie meine Haut berühren, deine Art nervös zu werden wenn ich von dir ablasse und dich herausfordernd angrinse.
All diese Kleinigkeiten die mich vor Sehnsucht beinahe umbringen.
All diese Verzweiflung in meinen Augen wenn der Morgen dämmert und diese Trauer in mir wenn du dich vornüber beugst und mir ein zaghaftes ‚Adieu’ ins Ohr hauchst.
Ich will schreien, rufen, flehen, dass du bei mir bleibst.
Doch meine Stimme versagt und alle Sterne dieses Himmelszeltes erlischen wie Teelichter von dem Hauche des Windes erloschen. Dunkelheit bettet mich ein und deine Wärme schwindet wie eine verblassende Erinnerung.
Hilflos schlage ich die Augen auf und starre die Zimmerdecke an.
Ein Traum... und alles was bleibt ist dieser süßliche Geschmack auf meinen Lippen, auf welchen nun erneut dieses herausfordernde Lächeln thront.
Glaub mir, mein Prinz, irgendwann lasse ich dich nicht mehr entkommen.
Irgendwann halte ich dich fest, und du bist Mein.
Lonely Mrs.Heartkiller am 17.9.07 20:31





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